
Die StudienwahlDas Abitur. Viele Schülerinnen und Schüler haben 13 Jahre – den Großteil ihres bisherigen Lebens – auf dieses Ziel hingearbeitet. Doch ist diese Hürde erst einmal bewältigt, müsst ihr euch der wichtigen Frage stellen: Ausbildung? Ausland? FSJ? Zivildienst oder Bundeswehr? Studium?

Solltet ihr euch für ein Studium entschieden haben, legt ihr euch zu aller erst auf eine Studienrichtung fest. Tatsächlich haben viele junge Menschen nach dem Schulabschluss nur selten "einen Plan" davon, was sie sich von der Zukunft beruflich wünschen. Das ist nicht gut! Je früher ihr konkrete Ziele habt, desto zielgerichteter könnt ihr euch ein geeignetes Studienfach auswählen und den "perfekten Lebenslauf" für die spätere Job-Bewerbung aufbauen. Hört aber auf jeden Fall in euch rein. Welche Stärken habt ihr, wo liegen eure Interessen? Studiert etwas, das ihr interessant findet. Nur dann habt ihr Spaß dabei und seid 100prozentig leistungsfähig.
Vorab: Ihr solltet auf jeden Fall die wesentlichen Unterschiede zwischen Fachhochschulen und Universitäten kennen.
Wer noch ein konkretes Studienfach sucht, für den lohnt sich ein Besuch im Berufsinformationszentrum, wo ihr reichlich Informationsmaterial finden werdet. Alle Hochschulen bieten auch eigene Allgemeine Studienberatungen an, die ihr unbedingt wahrnehmen solltet. Hier müsst ihr vorab Beratungstermine vereinbaren. Diese Services konzentrieren sich natürlich nur auf das Angebot der jeweiligen Hochschule.
Ist euer Interesse für ein bestimmtes Studienfach geweckt, bieten die Hochschulen so genannte "Studienfachberatungen" an. Hier werden euch alle offenen Fragen zum konkreten Studienfach beantwortet. Informiert euch genau, nutzt alle Informationsmöglichkeiten. Ein späterer Studienfachwechsel oder -abbruch macht sich nicht gut im Lebenslauf.
Habt ihr schon eine konkrete Ausbildungsstätte im Auge? Schaut euch alle in Frage kommenden Hochschulen auf jeden Fall vorab einmal persönlich an. Besonders geeignet ist hierfür natürlich die Vorlesungszeit. Da hier alle Studierenden tatsächlich anwesend sind, bekommt man hier den besten Einblick ins Campusleben. Auch die angebotenen Studieninformationstage oder Universitätstage solltet ihr zum Sammeln von eigenen Eindrücken nutzen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr euch an eurer zukünftigen Hochschule wohlfühlt und auch mit der neuen Stadt als euer Zuhause für die nächste Zeit zufrieden seid.
Bei der Studienplatzbewerbung wird es wieder etwas kompliziert: An etwa 52 Prozent aller Studiengänge kommt ihr nur, wenn ihr die vielen und komplizierten Zulassungsbeschränkungen besteht. Alle anderen erreicht über ein einfaches Einschreiben.
Wichtig bei allen Bewerbungen: Immer die jeweiligen Fristen beachten!
Text: Carolin Janssen
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