
Mondo Lux – Die Bilderwelten des Werner SchroeterUNISCENE Kino-Tipp: Mondo Lux
Elfi Mikeschs Dokumentation gründet auf ihre Freundschaft mit Werner Schroeter und zeigt die letzten Lebensjahren des berühmten vom Krebs gezeichnetet Regisseurs und Künstlers. "Mondo Lux" greift Schroeters Leitmotive assoziativ auf und glänzt mit sparsamen Zitate aus seinen Filmen sowie vielen persönlichen Kommentaren seiner Freunde und Arbeitskollegen. Von Margarethe Winkler

Mondo Lux – Die Bilderwelten des Werner Schroeter ab dem 7.4. im Kino
Foto: Mondo Lux Presse
„Mondo Lux“ versteht sich auch als Dokumentarfilm mit Augenzwinkern. Denn der Titel gibt einen Wink auf das Genre des Dokumentarfilms und der Mondo-Filme selbst. Mondos waren nämlich Als-ob-Dokumentarfilme, die vor allem im Italien der 60er und 70er Jahre Fiktionen der Dokumentation herstellten. Viele Ausschnitte aus Schroeters Filmen, von „Eika Katappa“ bis „Diese Nacht“, zeichnen das farbige Spektrum seines filmischen Schaffens nach. Weitab von sterilen Dokumentationsformaten, erlebt der Zuschauer eine gefühlvolle Betrachtung, die nah an Schroeter stattfindet und Personen einbezieht, um ein umfassendes Bild zu zeichnen.
Start: 7.4., Doku, Deutschland 2011, D: Isabelle Huppert, Ingrid Caven, R: Eli Mikesch, 97 Min., für Fans von: Living with Michael Jackson
Leser-Kommentare (1)
Alyn (07.10.2012 07:40 Uhr)Ihre Überschrift
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